Marokko

Eindrücke von fünf Tagen

Gespannt, weil ich es schon lange auf dem Plan hatte, aber bisher nie realisiert, ging es zunächst nach Agadir.

Condor hat mit dem Abflug am Samstag, eine Alternative zu den jahrelangen Abflügen Dienstags geschaffen.

Nach Ankunft bezogen wir im Sofitel Thalassa Sea & Spa unsere Zimmer und waren damit in dem, meiner Meinung nach, schönsten Hotels des Ortes.

Ohne die Strandpromenade vor dem Hotel ( wie übrigens auch der in der Nachbarschaft liegende Robinson Club ), mit direktem Zugang zum langen breiten Sandstrand. Die Promenade beginnt direkt am Rande des Hotels dort lohnt es sich zu flanieren, da sich Touristen und Einheimische bunt mischen und es immer viel zu sehen gibt.

Das daneben liegende Sofitel Royal Bay ist nicht so durchgestylt und insgesamt besser für Familien mit Kids geeignet.  

Hinter den Hotels gibt es, nicht unbedingt alles in direkter Laufnähe, Geschäfte und Restaurants, vergleichbar mit vielen anderen Urlaubsregionen.

Ich finde es ist eine gute, und oftmals günstigere Alternative, um dem Winter in Europa zu entfliehen und die Küstengebiete bieten ein wunderschönes Hinterland an.

Marrakesch geht auch gut als Tagesausflug, wäre aber schade, dazu aber später mehr.

Nicht zu vergessen, dass das Baden im Meer durch Wind und Strömung öfter eingeschränkt sein kann.

An der Küste entlang, die noch viele weitere Strände bietet und welche immer mehr erschlossen wird (wie z. Bsp.Taghazout, das bei der Surf Gemeinde schon einen guten Namen hat ), ging es zur Hafenstadt Essaouira.

Wunderschön an einem langen Sandstrand gelegen und umfasst von einem alten Fort, präsentiert sich die Stadt mit Fischerhafen und einem tollen Souk.

Auch hier gibt es Hotels aller Kategorien und auch die historischen Riads.

Wer es auch hier luxuriös will, geht ins M Gallery und kann in die Altstadt laufen. Alternativ kann man sich auch, in das etwa zehn Minuten Entfernung Sofitel Mogador Golf & Spa, einmieten. Diese Anlage ist wunderschön gelegen und genial konzepiert. Am Wochenende ist die SO Lounge im Hotel,der Hotspot des Nachtlebens. Golfer sind hier gut aufgehoben - ein Blick über die Anlage genügt !

Danach ging es zum Highlight der Tour, nach Marrakesch !

Insgesamt empfand ich die Stadt weniger chaotisch, als ich sie mir vorgestellt habe. Natürlich nicht zu toppen sind die visuellen Eindrücke, vor allem im Souk rund um den großen Platz Djemaa El Fna.

Unbedingt dort sein bevor die Sonne versinkt. Dann sieht man wie sich der Platz langsam füllt, sich die Farben verändern, die Garküchen langsam aufmachen welche erst ab dem Abend Essen anbieten dürfen.

Vier Dirham kostet zum Beispiel ein Orangensaft auf dem Platz zur Abkühlung... ( Das sind gerade mal vierzig Cent ! )

Von der Terrasse des Cafe de Paris hat man einen tollen Blick über das Treiben um den Platz, muss allerdings beim Betreten einen Drink kaufen ! ( Der Minztee kostet 20 Dirham / ca. 2 EURO )

Ebenso geht man durch die engen Gassen des Souk und die Sonne spielt noch in die Gassen. Hier hat man nochmal einen Kontrast wenn man am späten Abend durchgeht.

Und am besten mit Kompaß oder Guide ! Ich habe eine relativ gute Orientierung, die aber sehr schnell abhanden kommt, auch aufgrund der vielen Eindrücke auf alle Sinne, die einen wirklich fangen.

Wer hier nicht mit offenem Mund geht, dem ist nicht zu helfen !

Von Marrakesch aus, sind wir am nächsten Tag in das Atlasgebirges gefahren.

Auf der Dachterrasse eines in den Bergen gelegenen Riad haben wir, vor der Kulisse herunterstürzender Wasserfälle und schneebedeckten Gipfeln, Mittag gegessen. Die Fahrt dorthin verläuft durch ein wunderschönes Flusstal.

Wer hätte gedacht, das nur ein bis zwei Stunden von Marrakesch entfernt ein Outdoor Paradies, unter anderem für Wanderer, beginnt.

In der Region geht es bis auf über 4000 Meter ( unter anderem der Djebel Toubkal, der nach dem Kilimandscharo, höchster Berg Afrikas )

Gewohnt haben wir in Marrakesch nicht im Zentrum, sondern im Pullmann Palmeraie Resort & Spa, zu dem man ungefähr fünfzehn Minuten Fahrt zum Platz der Gaukler hat. Eine Oase außerhalb der Stadt, auch für Familien gut geeignet.

Wer nicht in einem der Riads (im Herzen der Stadt, als Hotel umgebaute Patrizierhäuser, meist aus dem 18. Jahrhundert. Um einen bewachsenen Innenhof, mit vielen Terrassen und Brunnen erbaut  ), der könnte im Sofitel Marrakech Lounge& Spa wohnen.

Mittendrin statt nur dabei – auf höchstem Niveau.

Es wäre schade den Aufenthalt in Marokko nur an einem Fleck zu verbringen. Eine Idee wäre, mehrere Etappen zu machen, nicht nur als Rundreise, sondern auch individuell mit dem Mietwagen.

Für mich war es sehr spannend und es war ja nur ein Teil dieses wunderschönen Landes !


 

 


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