Istanbul

Europäische Kulturhauptstadt 2010 mit den vielen Gesichtern  

Meine diesjährige Inforeise hat mich nach Istanbul geführt, die Metropole auf den 2 Kontinenten. Im März ist es noch relativ frisch aber sehr sonnig vor Ort. Wir sind mit der Sun Express auf dem Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen (asiatische Seite) gelandet und hatten einen Transferweg von knapp 1h vor uns. Wenn aber während der Rush Hour der Transfer stattfindet kann sich dieser schon mal bis zu 3 h hinziehen. Ich denke die bessere Wahl um einen entspannten Kurzaufenthalt in der Stadt zu geniessen ist die Anreise über den Flughafen Istanbul Atatürk, da dieser sehr nah zur Altstadt liegt.

Unser Hotel Antik 4* liegt in der Nähe des grossen Basar(hier lohnt sich defintiv ein Besuch um günstig Schmuck oder Gewürze/Kleidung zu erstehen). Die Zimmer sind sehr hellhörig, aber der Service und das Frühstück sind absolut in Ordnung.

Wer lieber auf der Flaniermeile(„Istiklal Caddesi“ mit dem Taksim Platz) in der Istanbuler Neustadt wohnen möchte trifft mit dem Hotel Richmond 4* oder dem Rixos Pera Istanbul  die beste Wahl.

Von hier aus kann man die Umgebung perfekt zu Fuss erkunden oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu den weiteren kulturellen Highlight(Hagia Sophia/Blaue Moschee und Topkapi Palast…die nur wenige Meter auseinander liegen und je ca. 5.- Euro Eintritt kosten!) aufbrechen. Eine Fahrt in den öffentlichen Verkehrsmittel(auch Boote/Seilbahn) kostet nur 3TL was in etwa 1,50.- Euro entspricht.

Auf keinen Fall sollte man das Stadthotel(egal welche Lage) mit Halbpension buchen, da man sehr gut und günstig frischen Fisch/einheimische Küche vor Ort in den Restaurants geniessen kann und die Hotelküche doch sehr auf den europäischen Geschmack abgestimmt ist!

Ein weiteres Highlight war die gut 2-stündige Bootsfahrt auf dem Bosporus bis hin zum Goldenen Horn, so konnten wir die vielen Facetten von Istanbul(auf Hügeln erbaut wie Rom und ganz unterschiedliche Stadtbilder je nach Uferlage) erahnen. Von den riesigen Hochhäusern der Neustadt bis hin zu den Villen und waldreichen Gebieten auf der asiatischen Seite. Das Azurblaue klare Wasser verleitet richtig dazu den Fisch kosten zu wollen der auch von den Einheimischen als liebstes Freizeithobby an einer der Brücken fangfrisch geangelt wird.

Das nächste Highlight war die Seilbahnfahrt zum Pierre-Loti-Café.

Es gibt nicht viele Orte in Istanbul, die einen derart herrlichen Blick auf das Goldene Horn und Istanbul gewähren. Unter schattigen Bäumen sitzend kann man den Blick weit schweifen lassen, fern vom Verkehrstrubel des Molochs Istanbul. Einst so etwas wie ein Geheimtipp, ist der Besucherstrom hier nach oben noch über dem alten Friedhof des Stadtteil Eyüp mittlerweile stark angeschwollen – Einheimische und Touristen gleichermaßen sind hier zur finden. Vor allem seit eine kleine Seilbahn den zwanzig minütigen Aufstieg ersetzt. Ist das Cafe besetzt, bietet eine benachbarte Terrasse Ausweichmöglichkeiten.

Der Namensgeber des Cafés war der französische Marineoffizier und Schriftsteller Pierre Loti (1850 – 1923), der mehrere Jahre seines Lebens in Istanbul verbrachte und die Stadt und seinen Aufenthalt auch literarisch verewigte. Viel Zeit soll er hier oben im Café verbracht haben.

 Leider hatten wir während der 2 vollbepackten Tage keine Zeit mehr die vorgelagerten Prinzessinnen Inseln und den Gewürzbasar zu erkunden…aber ich werde wieder kommen um  die fast 14 Millionen-Stadt ein Stückchen tiefer erfassen zu können. Ein einmaliger Besuch reicht hier wirklich nicht ;-)!! 

In diesem Sinne: Istanbul ist sicherlich eine oder auch mehrere Reisen Wert und ich bin gerne bei Fragen rund um die Stadt für Sie als Ansprechpartnerin da.

 

 

 

 

 

 


 


 

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